Das Allegria
Ensemble pflegt vor allem alte Musik, die mit
dem sächsischen Kulturraum zur Zeit August
des Starken in Beziehung steht, ohne sich jedoch
dabei der Musik anderer Epochen zu verschließen.
Als gleichberechtigte Art, alte Musik authentisch
zu interpretieren, gilt dem Allegria Ensemble
die improvisierende Aufführung alter Musik
auf neuen Instrumenten, in der Art und Besetzung,
wie es in der königlichen Kammermusik am
sächsischen Hofe üblich war. Ein besonderer
Reiz der Allegria-Konzerte liegen in der Authentizität
der Aufführungen. So konzertierte in der
Blütezeit der Glasharmonika (etwa 1770
- 1820) besonders die berühmte Virtuosin
Marianne Kirchgessner (1767 - 1808) häufig
mit Flöte, aber auch mit Gesang zusammen.
Diese Konstellation ist charakteristisch für
diese Epoche und ergänzt sich klanglich
auf ideale Weise. Viele Werke des Dresdner Komponisten
Johann Gottlieb Naumann (1741 - 1802) sind für
die Formation des Allegria Ensembles konzipiert.
Innerhalb dieses Ensembles existrieren weitere
Besetzungen. Eine nähere Beschreibung dieser
finden Sie
hier >>.